Dedryck Boyata
1. Bundesliga
Ad­duktorenprob­le­me: Dárdai lässt Star­telfein­satz offen

silassession

© imagoimages

Bei Hertha BSC geht es aktuell richtig zur Sache. Die Mannschaft aus der Hauptstadt hat durch die zuletzt angeordnete Quarantäne-Maßnahme, die das gesamte Team betraf, gleich mehrere Nachholspiele zu bestreiten. Nach dem Duell mit Mainz (1:1), welches am Montag stattfand, folgt bereits am Donnerstag (18:30 Uhr) eine Partie gegen den SC Freiburg.

Wieder mit an Bord sein wird voraussichtlich Dedryck Boyata. Der Abwehrchef feierte nach überstandener Muskelverletzung bereits gegen die Nullfünfer sein Comeback. Einen frischen Eindruck hinterließ der Belgier dabei allerdings noch nicht.

„Ich wäre sehr froh, wenn er spielen und ich ihn guten Gewissens reinwerfen könnte. Aber das letzte Spiel hat auch gezeigt, dass ihm nach 15, 20 Minuten die Luft gefehlt hat. Dann kommen diese Pässe, die er sonst nie machen würde“, bilanzierte Cheftrainer Pál Dárdai am Mittwoch im Rahmen der Pressekonferenz vor dem Duell mit Freiburg.


Dárdai: „Ich muss noch mit ihm reden“

Auch körperliche Beschwerden trug der bullige Verteidiger beim Unentschieden gegen die Mainzer davon. „Gestern hat er nicht trainiert, er war bei einer Untersuchung wegen Adduktorenproblemen. Angeblich hat er grünes Licht, aber da muss ich erst noch mit ihm reden, ob er das schafft. Ich will kein Eigentor schießen, ihn spielen zu lassen, um ihn dann nach 15 Minuten auswechseln zu müssen.“

Grundsätzlich möchte der Coach einen Startelfeinsatz seines Schützlings gegen die Breisgauer aber nicht ausschließen. „Er muss sich selber richtig fit fühlen und die Werte müssen passen. Deswegen ist es heute erst mal schwierig, darüber zu reden. Trotzdem kann es sein, dass er morgen anfängt. Er ist ein wichtiger Spieler für die Mannschaft, deswegen habe ich ihn auch mitgenommen und eingewechselt.“