Im Sturm des VfL Wolfsburg hat sich Dženan Pejčinović zuletzt klar in den Vordergrund gespielt. Fünf Tore aus den vergangenen drei Bundesliga-Partien unterstreichen seine starke Form, der jüngste Treffer entschied das Spiel gegen den FC St. Pauli mit 2:1 zugunsten der Wölfe.
Nach der Partie wollte Cheftrainer Daniel Bauer zwar kein festes Stürmer-Ranking ausrufen, machte die Ausgangslage aber dennoch deutlich. „Dass er seinen Startelfplatz auch heute gesichert hat, dafür muss man jetzt, glaube ich, kein guter Trainer sein“, erklärte Bauer. Pejčinović befinde sich in einem „super Lauf“.
Dabei gehe es aus Sicht des Trainers nicht nur um die Tore. Bauer hob ausdrücklich die Arbeit gegen den Ball hervor: Pejčinović sei „unglaublich fleißig für die Mannschaft mit seinem Anlaufen und Pressen“. Diese intensive Arbeit werde aktuell belohnt – ohne dass damit automatisch eine unumstößliche Hierarchie verbunden sei. „Das heißt aber nicht, dass er irgendwo im Ranking die Nummer eins ist“, stellte Bauer klar.
Der Coach verwies zugleich auf die vorhandenen Alternativen. Mohamed Amoura habe „super Impulse von der Bank gebracht“ und biete durch seine Variabilität zusätzliche Möglichkeiten, etwa auf dem Flügel oder als zweite Spitze. Mit Adam Daghim und Kevin Paredes verfüge Wolfsburg zudem über weitere offensive Alternativen. „Wir haben viele Optionen, und das wird noch wichtig werden in den nächsten Spielen“, so Bauer.
Für das anstehende Bundesliga-Spiel beim 1. FC Heidenheim (Samstag, 15:30 Uhr) spricht dennoch vieles dafür, dass Pejčinović erneut das Vertrauen erhält. Seine aktuelle Form, gepaart mit der von Bauer gelobten Intensität, macht ihn derzeit zur naheliegenden Wahl im Wolfsburger Sturm.