Bei Bayer Leverkusen ist der Blick vor dem Bundesliga-Spiel gegen Eintracht Frankfurt unter anderem auf die Innenverteidigung gerichtet. Cheftrainer Kasper Hjulmand ließ am Freitag offen, ob Edmond Tapsoba nach seiner Pause wieder von Beginn an auflaufen kann.
Tapsoba hatte zuletzt rund zwei Wochen wegen einer Muskelverletzung gefehlt und stand auch zuvor aufgrund seiner Teilnahme am Afrika-Cup für einige Wochen nicht zur Verfügung. In dieser Woche kehrte er beim 3:0-Sieg im Champions-League-Spiel gegen Villarreal in den Kader zurück und kam kurz vor Schluss zu einem Minieinsatz.
Auf die Frage, ob es beim Abwehrspieler nun sogar schon für die Startelf reicht, hielt sich Hjulmand im Vorfeld des Frankfurt-Spiels bewusst bedeckt: „Das sehen wir morgen“, fasste er sich kurz.
Hjulmand muss Loïc Badé ersetzen
Unabhängig von der konkreten Einsatzplanung stellte der Leverkusener Coach die Bedeutung des 26-Jährigen für das eigene Spiel heraus. „Eddy ist ein Spieler mit sehr großer Erfahrung und mit Präsenz in den Strafräumen, offensiv wie defensiv“, so Hjulmand. Zudem verfüge der Innenverteidiger über ein „sehr gutes Passspiel“.
Gerade in der Spieleröffnung nimmt Tapsoba damit eine zentrale Rolle ein. Entsprechend klar fiel die Einordnung des Trainers aus: „Für unseren Kader ist er natürlich ein wichtiger Spieler.“
Ob diese Wichtigkeit bereits gegen Frankfurt wieder in einem Startelfeinsatz mündet, zeigt sich kurzfristig. Bedarf gäbe es durchaus: Loïc Badé steht wegen einer Gelb-Sperre nicht zur Verfügung. Als Alternative neben Tapsoba ist Jeanuël Belocian verfügbar, der zuletzt sportlich aber keinen einfachen Stand hatte.