Eintracht Frankfurt hat am 11. Bundesliga-Spieltag einen knappen Auswärtssieg eingefahren. Die Hessen setzten sich beim 1. FC Köln mit 4:3 (2:1) durch – und machten es nach einer klaren Führung am Ende unnötig spannend.
Die Kölner erwischten den besseren Start in die Partie: Jakub Kamiński traf nach Zuspiel von Ragnar Ache ins lange Eck (4.). Die Eintracht brauchte etwas, fand dann aber über Standards in die Partie. Arthur Theate nutzte eine Ecke von Farès Chaïbi zum Ausgleich (39.). In der langen Nachspielzeit der ersten Hälfte bestrafte Mahmoud Dahoud einen Kölner Ballverlust im eigenen Drittel und drehte die Partie noch vor der Pause (45.+6).
Frankfurt zieht davon – Köln kämpft sich zurück
Nach dem Seitenwechsel zeigten die Gäste ihre Effizienz. Jonathan Burkardt erhöhte erst nach einem starken Zuspiel von Ritsu Doan auf 3:1 (60.) und schnürte nur drei Minuten später nach Vorlage von Ansgar Knauff den Doppelpack (63.). Köln war zu diesem Zeitpunkt in Unterzahl, weil Joel Schmied behandelt wurde.
Mit dem 4:1 schien das Spiel entschieden, doch die Schlussphase gehörte den Gastgebern. Joker Marius Bülter verkürzte nach einem schönen Angriff flach ins Eck (83.). Kurz darauf setzte Köln nach, drängte die Eintracht tief in die eigene Hälfte und wurde erneut belohnt: Said El Mala flankte präzise auf Luca Waldschmidt, der per Kopf den 3:4-Anschluss markierte (90.+4).
In den hektischen Schlussminuten musste Frankfurt noch einmal zittern, doch die Eintracht rettete den Vorsprung schließlich über die Linie. Damit feiert Frankfurt den zweiten Bundesliga-Sieg in Folge – Köln dagegen hätte sich nach der starken Schlussphase durchaus einen Punkt verdient gehabt.
Tore:
0:1 Jakub Kamiński (4., Ache)
1:1 Arthur Theate (39., Chaïbi)
2:1 Dahoud (45.+6)
3:1 Jonathan Burkardt (60., Doan)
4:1 Jonathan Burkardt (63., Knauff)
4:2 Marius Bülter (83.)
4:3 Luca Waldschmidt (90.+4, El Mala)