Mit Noël Aséko steht Eintracht Frankfurt unmittelbar vor der Verpflichtung eines vielversprechenden deutschen Mittelfeldtalents. Der mögliche Transfer würde die Zentrale der Hessen verstärken – die Suche nach einem klassischen Sechser dürfte dadurch allerdings nicht beendet sein.
In den vergangenen Wochen wurden mit Robert Andrich, Raphaël Onyedika und zuletzt auch Connor Barron vom Rangers FC gleich mehrere defensive Mittelfeldspieler mit der Eintracht in Verbindung gebracht. Gleichzeitig scheiterten zuvor die Bemühungen um die Talente Sean Steur und Cajetan Lenz, die sich stattdessen für einen Wechsel zu Newcastle United beziehungsweise zur TSG Hoffenheim entschieden.
Aséko wohl als Achter eingeplant
Aséko ist kein klassischer Sechser, sondern fühlt sich vor allem als dynamischer Achter wohl. Seine Stärken liegen in Ballvorträgen, Tiefenläufen, seiner Intensität gegen den Ball und seiner Vertikalität. Ein defensiv orientierter Sechser könnte ihm die nötigen Freiheiten verschaffen und das Mittelfeld sinnvoll ergänzen.
Zusätzlich könnte sich auf dieser Position noch weiterer Handlungsbedarf ergeben. Ellyes Skhiri wird aktuell intensiv mit einer Rückkehr zum 1. FC Köln in Verbindung gebracht. Zwischen beiden Vereinen soll es bereits Gespräche über eine mögliche Ablöse gegeben haben.
Die zuletzt gehandelten Namen deuten deshalb darauf hin, dass Frankfurt unabhängig von einem möglichen Aséko-Transfer weiterhin aktiv nach einem defensiv orientierten Mittelfeldspieler sucht.
Sollte der Wechsel von Noël Aséko zur Eintracht zustande kommen, erscheint in unserer App zudem ein ausführlicher PLUS-Artikel. Darin analysieren wir sein Spielerprofil und ordnen seine mögliche Rolle im Frankfurter Mittelfeld sowie sein Potenzial für Managerspiele ein.