Eintracht Frankfurt
1. Bundesliga
In­te­rimscoach Schmitt auch gegen Bayer an der Linie

Robin Meise

Bei Eintracht Frankfurt ist die grundsätzliche Trainerentscheidung zuletzt bereits gefallen, der zeitliche Ablauf bleibt jedoch offen. Albert Riera wird die Nachfolge von Dino Toppmöller antreten – sein Debüt verzögert sich allerdings. Auch im kommenden Bundesliga-Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen (Samstag, 15:30 Uhr) wird Interimscoach Dennis Schmitt auf der Bank sitzen.

Sportvorstand Markus Krösche bestätigte nach dem Champions-League-Abschluss gegen Tottenham (0:2), dass die Verhandlungen zwar weit fortgeschritten seien, man jedoch noch etwas abwarten müsse. „Wir sind in Gesprächen und verkünden dann etwas, wenn es etwas zu verkünden gibt“, erklärte Krösche und verwies darauf, dass bewusst kein unnötiger Zeitdruck aufgebaut werde.

Warum auch knapp zwei Wochen nach der Trennung von Toppmöller noch keine offizielle Vorstellung erfolgt ist, begründete der 45-Jährige klar: „Weil wir den Trainer verpflichten wollen, der letztendlich der richtige ist. Da geht es nicht immer um Zeit, sondern darum, letztendlich den richtigen Kandidaten zu finden.“ Dass der Prozess länger dauere als von außen erwartet, sei einkalkuliert. Entscheidend sei, „den richtigen zu finden, der natürlich auch in der Lage ist, diesen Weg, den wir mit Eintracht Frankfurt gehen wollen, mitgehen zu können“.

Bis Riera übernimmt, bleibt Schmitt somit weiter in der Verantwortung. Für die Eintracht gilt es derweil, im Ligabetrieb die Sieglosserie zu beenden …