Eintracht Frankfurt
1. Bundesliga
Kandidaten für die Startelf: Toppmöller spricht über Chaïbi & Aaronson

Captain-Iglo

© imagoimages / Kessler-Sportfotografie

Aktuell ist es noch offen, wer am kommenden Samstag bei Eintracht Frankfurt in der Startelf landen wird. Besonders auf den Achter-/Zehnerpositionen besteht vor dem Spiel gegen Bochum Unklarheit. Cheftrainer Dino Toppmöller gab am Freitag auf der Pressekonferenz ein paar kleine Einblicke in seine Sichtweise.

Zu den Kandidaten für die offene Offensivposition zählen neben Allzweckwaffe Éric-Junior Dina-Ebimbe Farès Chaïbi, der mit Algerien auf Länderspielreise war, und Paxten Aaronson, der seinerseits während der Bundesliga-Unterbrechung einen guten Eindruck als Torschütze im Test gegen Wiesbaden (3:1) hinterließ.

Toppmöller über Neuzugang Farès Chaïbi (kam für zehn Millionen Euro aus Toulouse): „Grundsätzlich ist er immer ein Kandidat für die Startelf. Er ist jetzt leider nicht bei uns im Training gewesen, wir haben die Länderspiele aber auch verfolgt und gesehen, dass er nach einem Standard sogar ein Tor geköpft hat. Er war gestern noch ein bisschen müde, ich habe mit ihm gesprochen. Da müssen wir schauen.“

Durch die Reisestrapazen mit Algerien könnte zunächst also die Ersatzbank auf Chaïbi warten: „Ich werde heute noch viele Einzelgespräche führen, besonders mit den Nationalspielern. Flugstress und Zeitunterschiede sind immer Dinge, die berücksichtigt werden müssen. Und da wir in den nächsten Wochen ein straffes Programm haben, müssen wir mal schauen, ob es direkt Sinn ergibt, ihn am Samstag ins Spiel reinzuschicken oder ob das eventuell erst am Donnerstag [in der Conference League, Anm. d. Red.] der Fall sein wird.“


Aaronson hat „richtigen Schritt nach vorne gemacht“

Lob hatte Toppmöller am Freitag im Mediengespräch auch für Aaronson übrig. Der junge US-Amerikaner hat sich deutlich näher an die erste Elf herangespielt.

„Wir sind mit seiner Entwicklung total zufrieden. Er hat in den letzten Wochen noch mal einen richtigen Schritt nach vorne gemacht. Auch über sein Tor gegen Wiesbaden im Test haben wir uns sehr gefreut, dass er da auch mehr Torgefahr aus seiner Achterposition zeigt. Wir freuen uns, mit ihm zu arbeiten“, so Toppmöller über den zuletzt zweimaligen Joker. Dieser hat aber noch körperlich Nachholbedarf.

Laut LigaInsider könnte es darauf hinauslaufen, dass wie zuletzt Dina-Ebimbe auf der Acht/Zehn startet. Buta würde dann erneut die rechte Schiene beackern. Bei Chaïbi geht die Tendenz eher zu einem Einsatz am Donnerstag, Aaronson könnte weiterhin Joker bleiben. Auch Jens Petter Hauge ist grundsätzlich ein Kandidat für diese Position, scheint zuletzt aber ein wenig an Boden verloren zu haben.