El Chadaille Bitshiabu
RB Leipzig
Bitshiabu nutzt seine Bewährungschan­ce

Lukas Heyer

Beim 1:0-Erfolg von RB Leipzig gegen Borussia Mönchengladbach rückte El Chadaille Bitshiabu in die Startelf, da Castello Lukeba weiterhin aufgrund einer Muskelverletzung im Adduktorenbereich pausieren musste. Nachdem Trainer Ole Werner im Vorfeld noch offenließ, ob Nicolas Seiwald oder Bitshiabu den Vorzug in der Innenverteidigung erhalten würde, rechtfertigte der 20-jährige Franzose sein Vertrauen mit einer stabilen Leistung.

„Chad hat ein sehr gutes Spiel gemacht – dafür, dass er lange raus war“, bilanzierte Werner nach der Partie. Der Coach betonte, dass Bitshiabu trotz zuletzt weniger Einsätze eine gute Trainingswoche gezeigt habe, was letztlich den Ausschlag für seine Aufstellung gab. Dennoch mischte der Trainer auch mahnende Worte in sein Lob: „Von ihm würde ich mir manchmal im Training mehr Konzentration und Fokus wünschen, aber diese Woche hat er das gezeigt“.

Rückhalt durch Abwehrchef Orbán


Ein entscheidender Faktor für das gelungene Startelf-Comeback war laut Werner die Unterstützung durch die Mitspieler, allen voran Abwehrchef Willi Orbán. Dieser habe Bitshiabu auf dem Platz angeleitet und gleichzeitig Gladbachs Zielspieler Haris Tabaković bei langen Bällen erfolgreich neutralisiert.

„Willi Orbán hat daneben einen Zielspieler wie Tabaković bei langen Bällen super verteidigt. Das nimmt man als selbstverständlich hin, aber auf so einem hohen Niveau hilft es allen Jungs drumherum“, erklärte Werner. Bitshiabu habe seine Sache insgesamt „sehr gut gemacht“, müsse nun aber Konstanz in seine Qualitäten bringen, um dauerhaft eine Option zu bleiben.