El Chadaille Bitshiabu scheint bei RB Leipzig endgültig den nächsten Schritt in seiner Entwicklung zu gehen. Der 20-jährige Innenverteidiger nutzte zuletzt seine Chance in der Startelf, überzeugte als Vertreter des inzwischen genesenen Castello Lukeba – und dürfte sich damit auch perspektivisch wieder deutlich bessere Karten in Leipzig erarbeitet haben.
Noch im Winter hatte Bitshiabu aufgrund seiner schwierigen sportlichen Situation über einen Abschied nachgedacht. Inzwischen präsentiert sich der Linksfuß jedoch deutlich stabiler und stand zuletzt viermal in Serie in der Bundesliga-Startelf.
Cheftrainer Ole Werner zeigte sich auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den FC St. Pauli (Samstag, 15:30 Uhr) entsprechend zufrieden mit der Situation des Franzosen.
„Er hat sich gut entwickelt. Er hat in den letzten Einsätzen einen deutlich besseren Eindruck gemacht als am Anfang des Jahres“, erklärte Werner. Besonders im Defensivverhalten und in der Eröffnung erkenne man Fortschritte. „Sowohl in der Aufmerksamkeit, was das Verteidigen angeht, als auch im Spielaufbau hatte er grundsätzlich eine geringere Fehlerquote.“
Werner sieht enormes Potenzial
Leipzig hält große Stücke auf den großgewachsenen Innenverteidiger. Werner machte deutlich, dass Bitshiabu aus seiner Sicht nahezu alle Voraussetzungen für eine Top-Karriere vorweisen kann.
„Es ist ein Spieler, der absolut alles mitbringt für diese Innenverteidiger-Position“, sagte der RB-Coach. Dass dabei noch kleinere Unsicherheiten oder Ungenauigkeiten auftreten, bewertet Werner angesichts des Alters gelassen: „Diese Fehler darf er auch machen.“
Vielmehr gehe es nun darum, das enorme Potenzial dauerhaft auf den Platz zu bringen – sowohl im Training als auch am Spieltag. „Vom Potenzial und den Möglichkeiten, die er hat, ist bei ihm eigentlich keine Grenze“, erklärte Werner.
Zukunft in Leipzig wieder deutlich freundlicher
Die jüngsten Auftritte dürften Bitshiabus Perspektive bei RB damit spürbar verbessert haben. Nachdem seine Zukunft im Winter noch offen erschien, empfahl sich der Innenverteidiger inzwischen wieder deutlich mehr für eine langfristigen Rolle im Leipziger Kader.
Entscheidend wird laut Werner nun vor allem die Konstanz sein: „Wenn er das hinbekommt, wird er dieses Potenzial dann irgendwann auch dauerhaft in Leistung ummünzen können.“