Elye Wahi
Eintracht Frankfurt
Einreise verweigert: Wahi fehlt gegen DFB

Thorben Lorenzen

Elye Wahi wird der Elfenbeinküste im zweiten Gruppenspiel der Weltmeisterschaft gegen Deutschland am Samstag (22:00 Uhr) fehlen. Das teilte der ivorische Fußballverband am Donnerstag offiziell mit. Zuvor waren Berichte über Ermittlungen wegen des Verdachts auf Spielmanipulation gegen den 23-Jährigen bekannt geworden.

Der Mitteilung zufolge konnten die für eine Einreise nach Kanada erforderlichen behördlichen Genehmigungen für den Spieler bislang nicht eingeholt werden. Wahi wird daher in den USA bleiben und nicht mit der Mannschaft nach Toronto reisen.

Verband stellt sich hinter Wahi


In seiner Stellungnahme betonte der Verband zudem, dass ihm bislang keine offiziellen Informationen über mögliche gerichtliche oder administrative Verfahren gegen den 23-Jährigen vorliegen. Gleichzeitig sprach die FIF (Fédération Ivoirienne de Football) dem Angreifer ihre volle Unterstützung aus und bezeichnete ihn weiterhin als wichtigen Bestandteil der Nationalmannschaft.

Hintergrund sind Berichte über laufende Ermittlungen in Frankreich. Laut einer Meldung von The Athletic, auf die sich auch der kicker bezieht, wird gegen Wahi wegen des Verdachts auf Spielmanipulation ermittelt. Dabei soll untersucht werden, ob der Angreifer während seiner Zeit bei OGC Nizza bewusst eine Gelbe Karte provoziert habe.

Zudem hieß es, dass Wahi im Mai im Rahmen der Ermittlungen kurzzeitig festgenommen und anschließend wieder freigelassen worden sei. Eine Anklage gegen den Spieler gibt es bislang nicht.

Wahi hatte beim 1:0-Auftaktsieg gegen Ecuador noch in der Startelf der Elfenbeinküste gestanden. Gegen die deutsche Nationalmannschaft wird der Frankfurter nun definitiv nicht zur Verfügung stehen.