Bei Eintracht Frankfurt gibt es Entwarnung im Fall Elye Wahi. Wie BILD berichtet, liegen der Eintracht nach aktuellem Kenntnisstand keine Verdachtsmomente mehr gegen den 23-Jährigen vor. Damit könnte der geplante Sommertransfer des ivorischen Nationalspielers wieder an Fahrt aufnehmen.
Wahi war vor wenigen Wochen im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen des Verdachts auf Spielmanipulation in den Fokus geraten. Hintergrund war eine Gelbe Karte im Ligaspiel seines Leihklubs OGC Nizza gegen den FC Metz, auf die zuvor auffällig hohe Wetteinsätze registriert worden waren. Zwischenzeitlich war der Stürmer deshalb sogar festgenommen worden. Nun gebe es jedoch keine belastenden Erkenntnisse mehr gegen den Frankfurter Profi.
Verkauf soll Transferpläne ermöglichen
Diese Nachricht kommt der Eintracht gelegen, denn der Verein plant weiterhin mit einem Verkauf des Stürmers. Gespräche mit interessierten Klubs sollen bereits laufen. Die Hessen hoffen in diesem Zuge auf eine Ablöse in Höhe von 20 Millionen Euro, um finanziellen Spielraum für weitere Verstärkungen zu schaffen.
Dabei spielt auch Arnaud Kalimuendo weiterhin eine zentrale Rolle in den Planungen. Der Angreifer kehrte nach seiner Leihe zunächst zu Nottingham Forest zurück, nachdem Frankfurt die Kaufoption verstreichen ließ. Laut BILD wollen die Verantwortlichen zunächst abwarten, wie der neue Nottingham-Coach Oliver Glasner den Kader bewertet. Ein Verkauf von Wahi könnte die Chancen auf eine Verpflichtung des Wunschstürmers aus finanzieller Sicht deutlich erhöhen.