Equi Fernández ist bei Bayer 04 Leverkusen nach seiner zwischenzeitlichen Suspendierung wieder zurück im Kader. Der 23-jährige Mittelfeldspieler hatte zuletzt intern für Unruhe gesorgt, nachdem er im Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund seine späte Einwechslung verweigerte.
Damals wollte Trainer Kasper Hjulmand den Argentinier in der Nachspielzeit bringen, um zusätzliche Zeit von der Uhr zu nehmen. Fernández empfand die Situation offenbar als Geringschätzung, winkte ab und kam nicht ins Spiel. Stattdessen wurde Malik Tillman eingewechselt.
Denkzettel gegen Augsburg
Die Reaktion des Vereins folgte prompt: Im darauffolgenden Spiel gegen den FC Augsburg fehlte Fernández im Aufgebot. Wie Hjulmand nach dem 2:1-Erfolg gegen den 1. FC Köln bestätigte, handelte es sich dabei um eine disziplinarische Maßnahme.
„Es ist eine disziplinäre Situation. Wir haben darüber gesprochen“, erklärte der Leverkusen-Coach auf der Pressekonferenz, der den Mittelfeldmann gegen die Domstädter zur 72. Minute für Aleix García einwechselte.
Klärendes Gespräch mit dem Coach
Hjulmand betonte, dass inzwischen intensive Gespräche mit dem Mittelfeldspieler geführt worden seien. Dabei habe auch das gegenseitige Verständnis eine Rolle gespielt. „Ich habe sehr viel mit Equi gesprochen. Manchmal ist es auch eine Kulturfrage und dem Verständnis.“
Nach Darstellung des Coaches habe Fernández die Maßnahme letztendlich nachvollziehen können. „Er hat das total verstanden. Jetzt ist er wieder zurück, so ist die Situation.“