Eren Dinkçi
1. FC Heidenheim
Rückkehr ohne Anlaufzeit: Schmidt mit Dinkçi zufrieden

Robin Meise

Beim 1. FC Heidenheim ging es für Eren Dinkçi direkt wieder richtig los. Der 24-Jährige, der erst kürzlich auf Leihbasis nach Heidenheim zurückgekehrt war, stand gegen Borussia Dortmund (2:3) unmittelbar in der Startelf – trotz lediglich zweier gemeinsamer Trainingseinheiten.

Cheftrainer Frank Schmidt erklärte nach der Partie, warum die Entscheidung so klar ausfiel. Dinkçi sei „fit“ und kenne vor allem die Spielweise des FCH genau. Das unterscheide ihn maßgeblich von einem Neuzugang ohne Vereinsvergangenheit. „Er wusste genau, auf was er sich einlässt und was ihn erwartet“, so Schmidt, der diesen Punkt im Vorfeld nochmals ausdrücklich mit dem Offensivspieler besprochen hatte.

Der Auftritt des Rückkehrers bestätigte die Entscheidung des Trainers. Dinkçi sorgte mit seinen tiefen Laufwegen immer wieder für Unruhe in der Dortmunder Defensive, kam selbst früh zu einer guten Abschlussmöglichkeit und hatte laut Schmidt auch positiven Einfluss auf seine Mitspieler. „Er hat alle anderen um sich herum auch besser gemacht“, lobte der FCH-Coach. „Ich war sehr zufrieden mit ihm.“

Für Schmidt stand daher fest: Sobald sich Dinkçi für eine Rückkehr nach Heidenheim entschieden hatte, sollte er auch direkt Verantwortung übernehmen. Der gelungene Start gegen den BVB unterstreicht, dass sich dieses Vertrauen ausgezahlt hat.