Fabian Rieder entwickelt sich beim FC Augsburg immer mehr zum Allrounder. Nachdem der 24-Jährige den Großteil der Saison (21 Startelf-Einsätze) als Spielgestalter im offensiven Mittelfeld verbrachte und zwischendurch sogar als Notnagel auf der Außenbahn aushelfen musste, scheint er nun eine weitere Position für sich gefunden zu haben, auf der er einen ernsthaften Konkurrenten darstellt.
Seit drei Partien agiert Rieder als spielstarker Part auf der Doppelsechs – und das mit großem Erfolg. Trainer Manuel Baum zeigte sich nach dem 2:2 gegen Hoffenheim am Freitagabend hochzufrieden mit der Entwicklung seines Schützlings: „Das Thema mit der Sechser-Position hatten wir schon länger im Kopf. Er macht das jetzt gerade richtig gut.“ Besonders die Flexibilität des Schweizers ist für Baum ein Trumpf.
Im Zentrum festgespielt?
Obwohl Rieder ursprünglich für die Zehner-Position eingeplant war, deutet nach den jüngsten Leistungen vieles darauf hin, dass er im defensiven Mittelfeld vorerst gesetzt bleiben könnte. Sein strategisches Geschick verleiht dem Augsburger Spiel eine neue Balance, die zuvor phasenweise fehlte.
„Insofern freuen wir uns alle, dass er da so tolle Leistungen bringt“, ergänzte Baum, ohne sich jedoch explizit auf eine dauerhafte Stammplatzgarantie festlegen zu wollen. Für Rieder selbst ist die neue Position eine Chance, seinen Einfluss auf das Augsburger Spiel zu erhöhen. Mit seiner Passsicherheit ist er aktuell der Fixpunkt im Zentrum.