Nach dem knappen 1:1-Unentschieden gegen den SV Werder Bremen fand Gladbach-Trainer Eugen Polanski lobende Worte für Fabio Chiarodia. Der junge Innenverteidiger rückte kurzfristig für den erkrankten Kota Takai in die Startelf und wurde zu einem der herausstechenden Akteure.
Laut dem Coach hat Chiarodia seine defensiven Aufgaben „mit Bravour gemeistert“ und war ein wesentlicher Bestandteil einer insgesamt sehr stabilen Mannschaftsleistung. Besonders hob der Trainer hervor, dass der erst 20-Jährige trotz seines langen Aufenthalts im Verein und einer gerade erst überstandenen Verletzung sofort voll da war.
In der Vergangenheit hatte Chiarodia oft mit seiner Fitness zu kämpfen und musste häufig nach 60 bis 70 Minuten mit Krämpfen ausgewechselt werden. Diesmal hielt er jedoch die vollen 90 Minuten durch, was für das Trainerteam ein wichtiges Signal für seine positive Entwicklung im physischen Bereich war. Dass man intern „gar keine Zweifel“ an ihm als Ersatz für Takai hatte, unterstreicht das Vertrauen des Trainerstabs in das Talent.
Da Chiarodia allerdings aufgrund von spontanen Ausfällen aushelfen musste, ist fraglich, ob der Italiener auch auf weitere Startelfeinsätze kommen darf.