Beim klaren 4:0-Heimsieg gegen den SC Freiburg stellte Fábio Silva seinen Wert für Borussia Dortmund erneut unter Beweis. Der Angreifer traf nach seiner Einwechslung zum Endstand und untermauerte damit seinen Status als gefährlicher Joker.
Zwei Tore und vier Vorlagen steuerte der Portugiese in dieser Saison bereits nach Einwechslungen bei. Bis auf eine Vorlage stammen damit nahezu alle Scorerpunkte des Offensivspielers aus der Jokerrolle.
Kovač lobt Entwicklung
Trainer Niko Kovač sieht hinter dem Aufschwung vor allem harte Arbeit. Auf der Pressekonferenz nach der Partie erklärte der Coach, dass Silva nach seiner Ankunft zunächst körperlich zulegen musste.
„Was ihm sicherlich gefehlt hat, war die Körperlichkeit. Da mussten wir schon sehr viel Hand anlegen, und das bedarf seiner Zeit. Zweimal im Wald laufen reicht nicht, um bundesligatauglich zu werden“, so Kovač.
Neben dem physischen Bereich hob der Trainer auch den mentalen und taktischen Reifeprozess hervor. „Man muss auch immer wieder in die Köpfe der Spieler. So, wie wir spielen, spielen andere vielleicht nicht“, erklärte der Dortmunder Übungsleiter.
Silva scheint damit zunehmend in Dortmund angekommen zu sein. Fünf seiner sieben Scorerpunkte sammelte der Stürmer in der Rückrunde – ein deutliches Zeichen für seine positive Entwicklung.