Fábio Vieira
Hamburger SV
HSV kämpft um Verbleib von Leihspieler Vieira

Thorben Lorenzen

Beim Hamburger SV wächst laut einem Bericht der Hamburger Morgenpost der Wunsch, Fábio Vieira über das Saisonende hinaus zu halten. Der 25-jährige Offensivspieler ist noch bis zum Sommer vom Arsenal FC ausgeliehen – inklusive Kaufoption in Höhe von rund 20 Millionen Euro. Intern gilt eine feste Verpflichtung zwar als äußerst ambitioniert, ausgeschlossen wird ein Verbleib jedoch nicht.

Vieira hat sich in den vergangenen Wochen zu einem zentralen Faktor im Offensivspiel entwickelt. In 17 Bundesliga-Einsätzen kommt der Portugiese auf drei Treffer und vier Vorlagen. Zuletzt rettete er dem HSV beim 1:1 in Mainz mit einem Freistoßtor einen wichtigen Punkt. Auch darüber hinaus sorgt der Techniker regelmäßig für besondere Momente und hebt das spielerische Niveau.

Sportdirektor Claus Costa schwärmte zuletzt im Sport1-Doppelpass von einem „außergewöhnlichen, fantastischen Spieler“, stellte aber zugleich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen klar. Dass der HSV eine Ablöse von 20 Millionen Euro zahle, sei „sehr unrealistisch“. Dennoch kämpft man um eine Lösung. Entscheidend sei ein klares Bekenntnis des Spielers. „Am Ende geht es darum, dass wir ein klares Commitment des Spielers brauchen. Im Sommer bewerten wir die Situation dann neu“, so Costa.

Heißt: Sollte Vieira unbedingt in Hamburg bleiben wollen, könnte der HSV mit Arsenal noch einmal neu verhandeln. Ohne diesen klaren Wunsch des Spielmachers dürfte ein dauerhafter Verbleib schwer realisierbar sein. Bis dahin konzentriert sich alles auf den sportlichen Erfolg – mit Vieira als prägendem Unterschiedsspieler im Offensivverbund.