Farès Chaïbi
Eintracht Frankfurt
Chaïbi bringt Schwung: Riera lobt Jo­ker-Auftritt

Thorben Lorenzen

Farès Chaïbi hat beim 2:2 von Eintracht Frankfurt gegen den 1. FC Köln als Einwechselspieler für spürbaren Schwung gesorgt. Der Mittelfeldspieler kam in der zweiten Halbzeit beim Stand von 0:0 in die Partie und setzte direkt Akzente im Offensivspiel.

Nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung bereitete der 23-Jährige das 1:0 von Jonathan Burkardt vor und brachte spürbar mehr Struktur ins Frankfurter Offensivspiel.

Riera hebt Chaïbis Einfluss hervor


Trainer Albert Riera zeigte sich nach der Partie entsprechend angetan: „Das waren die besten 20 Minuten im Spiel, nachdem Farès reinkam.“ Man habe vor allem Lösungen „zwischen den Linien“ gebraucht – genau dort habe Chaïbi „uns sehr geholfen“. Das sei die Phase mit den „besten Momente im Spiel“ gewesen.

Dass die Eintracht trotz 2:0-Führung nur zu einem Unentschieden kam, erklärte Riera unter anderem mit den verlorenen Zweikämpfen: „Wenn man im Fußball keine Zweikämpfe gewinnt, dann wird es schwer.“

Ungeachtet des verpassten Sieges konnte sich Chaïbi mit seinem Auftritt nachhaltig empfehlen. Für das Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg (Samstag, 15:30 Uhr) dürfte er damit eine ernsthafte Option für mehr Spielzeit sein – möglicherweise auch von Beginn an.