FC Augsburg
1. Bundesliga
Maaßen nennt Alternativen für gesperrten Demirović

Robin Meise

© imagoimages / Sportfoto Rudel

Am 19. Spieltag ist der FC Augsburg durch die Gelbsperre von Stammkraft Ermedin Demirović zu einer Umbaumaßnahme im Offensivbereich gezwungen. Wer für den 24-Jährigen in die Startelf gegen Bayer Leverkusen rutschen könnte, gab Enrico Maaßen auf der Pressekonferenz zu Protokoll. Er nannte gleich mehrere Optionen.

Neuzugang Kelvin Yeboah bietet sich beispielsweise an. „Kelvin hat sich auch für die Spitze empfohlen“, so Maaßen, der weiter ausholte: „Wir haben Jensen auf dieser Position und wir haben Čolina, der kann dort spielen. Es gibt ein paar Möglichkeiten, aber da wollen wir uns nicht in die Karten schauen lassen.“

Auf welche Variante Maaßen letztendlich setzt, wird sich zeigen. Gut für alle Manager unter uns: Das Duell mit Leverkusen findet bereits am Freitagabend statt, weshalb die Aufstellungsbögen im Vorfeld der Deadline ersichtlich sind.


Yeboah bringt beim FCA neues Element rein

In diesem Zuge äußerte sich Maaßen aber zumindest genauer zum Profil Yeboahs, der mit Kaufoption bis zum Saisonende vom Genua CFC ausgeliehen ist. „Er ist schwierig zu verteidigen und ein Element, was wir vorher in dieser Form nicht hatten. Er hatte in den Phasen, als er auf dem Feld stand, auch immer wirkungsvolle Aktionen.“

Das klingt insgesamt nicht so schlecht, was seine Chancen auf die Startformation angeht. „Er ist eine absolute Frohnatur und sehr viel im Kraftraum“, sagte der Trainer, der weitere gute Eigenschaften aufzählte: „Er hat eine sehr gute Qualität im Anlaufen, gutes Pressing. In Ballbesitz sorgt er für viel Tiefe und durch sein Tempo immer wieder für überraschende Aktionen.“