FC Augsburg
1. Bundesliga
FCA siegt per Elfmeter gegen Heidenheim

Lukas Heyer

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In einem zähen Abstiegskrimi hat der FC Augsburg einen wichtigen 1:0-Heimsieg gegen das Tabellenschlusslicht aus Heidenheim eingefahren. In einer ereignisarmen ersten Hälfte neutralisierten sich beide Teams weitestgehend. Während die Gäste aus Heidenheim mutig begannen, übernahm die Mannschaft von Trainer Manuel Baum mit zunehmender Spieldauer die Kontrolle, ohne dabei jedoch zwingende Torchancen zu kreieren. So ging es folgerichtig mit einem torlosen Remis in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel nahm die Partie deutlich an Fahrt auf. Heidenheim präsentierte sich nun offensiver und kam durch den Bundesliga-Debütanten Christian Conteh sowie Eren Dinkçi zu gefährlichen Abschlüssen. Der FCA wankte in dieser Phase kurzzeitig, hielt aber defensiv stand.

Die Entscheidung fiel schließlich in der 80. Spielminute durch einen Elfmeter. Nach einer Ecke riss Heidenheims Benedikt Gimber FCA-Kapitän Keven Schlotterbeck im Strafraum zu Boden, woraufhin Schiedsrichter Felix Zwayer sofort auf den Punkt zeigte. Alexis Claude-Maurice übernahm die Verantwortung und verwandelte den fälligen Elfmeter präzise im linken unteren Eck. Zwar ahnte Diant Ramaj die Ecke, blieb gegen den platzierten Schuss aber machtlos.

In der hitzigen Schlussphase versuchte der FCH u.a. mit der Einwechslung von Budu Zivzivadze noch einmal alles, doch die Augsburger Defensive um Torhüter Finn Dahmen verteidigte den knappen Vorsprung leidenschaftlich. Durch diesen Erfolg vergrößert Augsburg den Vorsprung auf den Relegationsplatz auf sechs Punkte, während die Situation für Heidenheim nach dem neunten sieglosen Spiel in Folge immer bedrohlicher wird.

Tor:
1:0 Alexis Claude-Maurice (80., Elfmeter nach Foul an Keven Schlotterbeck)