Ein Saisonziel erreicht, eins verpasst – jetzt macht sich der FC Bayern München daran, die Spielzeit mit einem Titel in einem weiteren Wettbewerb zu beenden. Die Bundesliga ist unterdessen schon gewonnen und das noch ausstehende Pokalfinale fällt auch nicht zwischen die restlichen Spiele. Vorausschauende Steuerung ist also nicht in großem Maße notwendig, die Belastung spielt aber dennoch eine Rolle.
Das Team von Vincent Kompany hat am Mittwochabend alles daran gesetzt, das Duell mit Paris Saint-Germain im Halbfinale der Champions-League noch zu drehen. Das 1:1 war nach dem 4:5 aus dem Hinspiel jedoch nicht ausreichend und führte zum Aus in der Königsklasse. Nur drei Tage später sind die Münchner nun gegen den VfL Wolfsburg gefragt.
„Wir hatten wenig Erholung nach Mittwoch, dann fliegst du nach Wolfsburg“, umriss Kompany am Freitag die Situation und gab mit Blick auf die Aufstellung zu: „Da geht es dann auch um Frische.“ Jetzt werde er überprüfen, „wer in den Augen frisch aussieht“.
Letzter Spieltag als Generalprobe für Pokalfinale
Kompany möchte aber nicht zwingend auf Schonung setzen, sofern er von den Spielern das entsprechende Signal bekommt. „Wenn einer happy ist und mir das Gefühl gibt, dass er 100 Prozent durch den Wald laufen will, gibt es keine Hintergedanken“, betonte er.
Nichtsdestotrotz könnte in dieser Woche die Aufstellung eher noch mal von einer Topelf abweichen als am Samstag darauf. Dann soll sich Kompanys Mannschaft nämlich für das darauffolgende Endspiel im DFB-Pokal (gegen den VfB Stuttgart) einspielen.
„Wenn du eine Woche weiterblickst, kann ich bestätigen, dass ich gegen Köln im Kopf habe, dass wir den Rhythmus Richtung Pokalfinale behalten“, zeigte sich der Bayern-Trainer offen. Demnach ist gegen die Rheinländer die vermeintlich beste Elf zu erwarten.