FC Schalke 04
1. Bundesliga
Schalke vor großem Ka­der-Umbruch

Robin Meise

Beim FC Schalke 04 deutet sich in den kommenden Wochen ein umfangreicher Kaderumbau an. Zwar wollen die Königsblauen ihren Kader vor der neuen Saison noch gezielt verstärken, gleichzeitig stehen aber zahlreiche Spieler vor dem Absprung.

Wie BILD berichtet, umfasst das Aufgebot aktuell bereits 35 Profis. Hinzu sollen noch mehrere Neuzugänge kommen. Sportvorstand Frank Baumann kündigte deshalb an, dass Schalke die Transferperiode voraussichtlich mit mehr Abgängen als Zugängen abschließen werde. Entsprechend laufen bereits Gespräche mit Beratern, um Lösungen für verschiedene Personalien zu finden.

Zahlreiche Abgangskandidaten


Vor allem auf mehreren Schlüsselpositionen besteht weiterhin Handlungsbedarf. Gesucht werden unter anderem ein Torhüter, ein Innenverteidiger, ein offensiver Mittelfeldspieler sowie Verstärkungen für beide Außenbahnen.

Auf der anderen Seite sollen zahlreiche Profis den Verein verlassen dürfen. Zu den Verkaufskandidaten zählen dem Bericht zufolge unter anderem Anton Donkor, Finn Porath, Tomas Kalas, Martin Wasinski, Mauro Zalazar, Ilyes Hamache, Peter Remmert und Steve Noode. Auch Moussa Sylla gilt als möglicher Verkaufskandidat und könnte mit einer Ablöse von rund 6 Millionen Euro zusätzliche Einnahmen generieren.

Daneben beschäftigen sich die Schalker Verantwortlichen auch mit möglichen Leihlösungen. Kandidaten dafür sollen unter anderem die Torhüter Luca Podlech und Johannes Siebeking sowie die Talente Mika Wallentowitz, Dylan Leonard und Max Grüger sein.

Weitere Entscheidungen offen


Auch bei Christian Gomis und Bryan Lasme gilt die Zukunft als offen. Während Schalke bei beiden Spielern noch auf Interesse anderer Klubs hofft, könnten nach ihren Verletzungspausen auch Zaid Tchibara und Emil Højlund vorübergehend verliehen werden, um Spielpraxis zu sammeln.

Insgesamt zählt BILD derzeit 18 mögliche Abgangskandidaten. Hinzu kommen mit Soufiane El-Faouzi und Vitalie Becker weitere Spieler, bei denen Schalke bei entsprechenden Angeboten gesprächsbereit sein könnte. Für Baumann und Transferchef Maximilian Lüftl dürfte die Arbeit auf dem Transfermarkt damit noch längst nicht abgeschlossen sein.