Der Hamburger SV und der FC St. Pauli haben sich im Stadtderby mit einem 0:0-Unentschieden getrennt. In einer intensiven, aber über weite Strecken chancenarmen Partie neutralisierten sich beide Teams weitgehend, klare Torchancen gab es kaum.
Beide Mannschaften agierten von Beginn an kompakt und ließen nur wenig Raum für Kombinationen im letzten Drittel. Der HSV übernahm phasenweise die Spielkontrolle, biss sich jedoch immer wieder an der gut organisierten Defensive der Kiezkicker die Zähne aus. St. Pauli setzte seinerseits auf Umschaltmomente, kam damit aber nur selten gefährlich vor das Tor.
Die erste Halbzeit blieb insgesamt arm an Höhepunkten. Standardsituationen sorgten vereinzelt für Gefahr, zwingende Abschlüsse waren jedoch Mangelware. Entsprechend ging es ohne Tore in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte St. Pauli den Druck und präsentierte sich etwas aktiver. Trainer Alexander Blessin brachte mit Ricky-Jade Jones, Jackson Irvine und Danel Sinani frische Kräfte, die für mehr Tempo sorgten. In der Schlussphase erspielten sich die Braun-Weißen mehrere gute Möglichkeiten, scheiterten jedoch wiederholt an HSV-Keeper Daniel Heuer Fernandes.
Auch der HSV kam in der zweiten Hälfte zu einzelnen Abschlüssen, blieb insgesamt aber zu harmlos, um die Partie für sich zu entscheiden. So entwickelte sich in der Schlussphase ein offener Schlagabtausch, in dem beiden Teams letztlich die letzte Konsequenz im Abschluss fehlte. Am Ende blieb es beim leistungsgerechten 0:0 in einem umkämpften, aber spielerisch limitierten Derby.
Besonderes Vorkommnis:
5. Gelbe Karte: Adam Dźwigała (7. Minute – gesperrt gegen RB Leipzig)