Felipe Chávez spielt beim 1. FC Köln unter Interimstrainer René Wagner bislang nur eine Nebenrolle. Vor dem Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen (Samstag, 15:30 Uhr) erklärte der Coach auf der Pressekonferenz, warum der junge Offensivspieler aktuell kaum zum Zug kommt.
„Felipe ist ein Spieler, der in jedem Training Gas gibt. Er hat eine unfassbare Qualität mit dem Ball“, betonte Wagner, verwies zugleich aber auf die fehlende Erfahrung des Talents: „Er ist noch sehr jung und hat wenig Erfahrungen in der Bundesliga sammeln dürfen.“ In der aktuellen Situation greife man eher auf Spieler zurück, „die die Situation schon kennen“, so Wagner mit Blick auf den Abstiegskampf.
Waldschmidt aktuell im Vorteil
Auch das Profil innerhalb des Kaders spielt eine Rolle. Mit Luca Waldschmidt stehe ein ähnlicher Spielertyp zur Verfügung, auf den in den vergangenen Partien bereits gesetzt wurde. „Dann müssen wir die schwere Entscheidung treffen“, erklärte Wagner.
Chávez kam unter dem neuen Trainer bislang nur zu einem Kurzeinsatz: Beim 1:1 gegen den FC St. Pauli stand er 11 Minuten auf dem Platz. Angesichts der tabellarischen Situation – Köln liegt mit 31 Punkten auf Rang zwölf und hat nur fünf Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz – deutet aktuell wenig darauf hin, dass sich seine Einsatzzeiten kurzfristig deutlich erhöhen werden.