Felix Agu steht dem SV Werder Bremen nach auskurierter Syndesmoseverletzung bekanntermaßen wieder zur Verfügung. Der Linksverteidiger stand zuletzt gegen Borussia Mönchengladbach erstmals wieder im Spieltagskader, für ein Comeback im Spielbetrieb reichte es zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht. Das dürfte sich jedoch bald ändern.
Cheftrainer Daniel Thioune betonte auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den SC Freiburg (Samstag, 15:30 Uhr), dass man bei Agu mit Bedacht vorgehe. „Es war eine schwierige und langwierige Verletzung. Bei Felix muss man aufpassen, dass man ihn behutsam aufbereitet für das Fußballspielen“, erklärte Thioune mit Blick auf die viermonatige Pause.
Grundsätzlich traut der neue Coach dem 26-Jährigen aber eine wichtige Rolle zu. Agu könne „zu jeder Zeit eines Spiels ein Faktor sein“. Ob es bereits für die Startelf reiche, ließ Thioune offen: „Das weiß ich noch nicht nach 48 Stunden.“ Eine finale Entscheidung solle nach weiterer Abstimmung mit der medizinischen Abteilung fallen.
Fest steht hingegen, dass Agu erneut Teil des Spieltagskaders sein wird. „In welchem Rahmen, muss man überlegen“, so Thioune. Dass sich beide noch aus gemeinsamen Zeiten in Osnabrück kennen, könnte Agu mittelfristig in die Karten spielen – kurzfristig bleibt seine Einsatzzeit jedoch eine Abwägungsfrage beim SV Werder Bremen.