Felix Keidel
SV 07 Elversberg
Keidel eröffnet sich neue Perspektive im Mittelfeld

Kristian Dordevic

Vincent Wagner denkt bei Felix Keidel offenbar noch an frühere Zeiten zurück. Der Trainer der SV 07 Elversberg schaute sich den 23-Jährigen zuletzt vermehrt im zentralen Mittelfeld an. Das ist für Keidel alles andere als Neuland. Sein Hauptaufgabengebiet lag in den vergangenen zwei Jahren jedoch woanders.

Sowohl im vergangenen Jahr im Saarland als auch in seiner letzten Saison beim FC Ingolstadt war Keidel fast ausschließlich als Außenverteidiger unterwegs, links wie rechts. In Elversberg spielte er nun zwei Wochen lang in Tests als auch im Training im zentralen Mittelfeld (an der Seite von Łukasz Poręba), wie die Saarbrücker Zeitung berichtet.

„Die Trainer haben zu Beginn der Vorbereitung mit mir gesprochen und gesagt, dass sie mich gerne mal im zentralen Mittelfeld sehen wollen“, verriet Keidel sodann. Für ihn kein Problem: „Ich habe das jahrelang gespielt, das ist nichts Neues.“ Auch Wagner nahm Stellung zu den Beweggründen dieser überraschenden Entwicklung: „Felix ist schnell, zweikampfstark und sehr ausdauernd. Er macht das einfach gut.“

Die Konkurrenzsituation für Amara Condé oder Frederik Schmahl verschärft sich also, zumal Elversberg fürs zentrale Mittelfeld noch auf dem Transfermarkt zuschlagen möchte. Für Keidel wiederum eröffnet sich eine neue Perspektive: Denn auf den Außenpositionen in der Abwehr gelten Jan Gyamerah (rechts) und Lasse Günther (links) als gesetzt.