Borussia Dortmund muss für den Westschlager gegen Borussia Mönchengladbach (Sonntag, 17:30 Uhr) weiterhin auf Felix Nmecha verzichten. Wie Trainer Niko Kovač in der Presserunde vor dem Spiel mitteilte, befindet sich der Mittelfeldakteur zwar auf dem Weg der Besserung, konnte jedoch bislang nicht wieder am Mannschaftstraining teilnehmen.
Ein Einsatz am kommenden Wochenende gegen Gladbach ist damit ausgeschlossen und auch für die darauffolgende Partie gegen Eintracht Frankfurt (9. Mai) ist eine Rückkehr laut Kovač derzeit noch fraglich.
Der Fokus liegt bei Nmecha klar auf einer nachhaltigen Genesung, um kein unnötiges Risiko einzugehen. Der BVB-Coach betonte, den Spieler nicht zu früh verheizen zu wollen, auch wenn Nmecha selbst im Aufbautraining „immer Vollgas“ gebe.
Da die Dortmunder aktuell stabil auf dem zweiten Tabellenplatz stehen und die Champions-League-Teilnahme bereits gesichert ist, sieht Kovač keine Notwendigkeit für einen verfrühten Kaltstart.
WM-Nominierung auch ohne weitere Einsätze möglich
Trotz der aktuellen Zwangspause bleibt die Weltmeisterschaft im Sommer ein großes Ziel für den Nationalspieler. Kovač vertritt hierbei jedoch eine klare Meinung: Gesundheit gehe vor, da ein angeschlagener Spieler weder sich selbst noch dem Team helfe.
Der Trainer halte eine Nominierung Nmechas für das Turnier auch dann für wahrscheinlich, wenn dieser in der restlichen Bundesliga-Saison nicht mehr zum Einsatz kommen sollte.
„Ich kann mir gut vorstellen, dass ich ihn vielleicht auch gar nicht bringe, weil er die Qualitäten hat, auch ohne ein Spiel bei der WM dabei zu sein“, so Kovač. Sollte der sportliche Verlauf es erfordern, würde man Nmecha eher noch einmal bringen, doch Priorität hat die vollständige Fitness ohne jedes Risiko.