Felix Nmecha
Borussia Dortmund
Nmecha entwickelt sich unter Kovač zum Taktgeber

Thorben Lorenzen

Mit einer weiteren grundsoliden Leistung beim jüngsten 2:1-Sieg gegen den VfL Wolfsburg hat Felix Nmecha seinen Status als unverzichtbarer Fixpunkt im Spiel von Borussia Dortmund untermauert. Vor der Partie gegen den 1. FSV Mainz 05 fand Trainer Niko Kovač, der Nmecha bereits aus gemeinsamen Zeiten in Wolfsburg bestens kennt, deutliche Worte der Anerkennung für seinen Mittelfeldstrategen.

„Felix ist unser Taktgeber im Mittelfeld“, adelte Kovač den 25-Jährigen. Besonders beeindruckt zeigte sich der Coach von Nmechas Bereitschaft, in brenzligen Phasen voranzugehen: „Er ist jemand, der Verantwortung übernimmt und in schwierigen Momenten jeden Ball annimmt.“

Während Nmecha in Wolfsburg oft durch Verletzungen ausgebremst wurde, scheint er in Dortmund nun endlich die nötige Stabilität gefunden zu haben. Kovač ist überzeugt, dass der Weg des Nationalspielers noch lange nicht zu Ende ist: „Ich gehe davon aus, dass er bei der WM dabei sein wird, wenn er gesund bleibt.“ Für den BVB-Coach ist klar: Nmecha ist ein Spieler, der dem gesamten Klub „richtig gut tut“.

Die Anzahl seiner Bundesligaminuten macht deutlich, wie unabdingbar der Mittelfeldmotor für die Borussia geworden ist. In 21 Partien stand er 18-mal in der Startelf. Interessant dabei ist, dass Nmecha seit dem dritten Spieltag nur ein einziges Mal auf der Bank saß. Gemessen daran, dass der BVB im Winter auch noch Pascal Groß abgab, kann man behaupten: Nmecha hat sich unter Kovač festgespielt.