Borussia Dortmund muss vorerst ohne Filippo Mane planen. Der 20-jährige Innenverteidiger wird dem BVB wegen der am Wochenende erlittenen Verletzung für „ein paar Wochen“ fehlen. Das erklärte Sportdirektor Sebastian Kehl gegenüber Sky.
Bereits nach dem 3:2-Erfolg gegen den 1. FC Heidenheim hatte Cheftrainer Niko Kovač die Situation des Abwehrspielers thematisiert und von einer Muskelverletzung im Oberschenkel gesprochen. Jetzt bestätigt sich die längere Ausfalldauer.
Eine kurzfristige Reaktion auf dem Transfermarkt wird es trotzdem nicht geben. „Wir haben uns nach internen Überlegungen entschlossen, auf dieser Position nichts mehr zu machen. Wir vertrauen dem Kader“, erklärte Kehl.
BVB vertraut vorhandenen Optionen
Der BVB sieht sich defensiv weiterhin ausreichend aufgestellt. Kehl verwies darauf, dass „insgesamt immer noch fünf Spieler auf diesen drei Positionen“ zur Verfügung stehen würden. Zudem gebe es taktische Alternativen: „Julian Ryerson kann gegebenenfalls auch mal Dreierkette spielen. Wir haben im Mittelfeld ein paar Jungs, die das spielen können und wir haben ein paar Jugendspieler, die wir hochziehen können.“
Angesichts des fortgeschrittenen Zeitpunkts der Saison und der anstehenden Aufgaben bleibt Dortmund gelassen. „Wir haben noch 14 Bundesliga-Spiele und hoffentlich weitere Champions-League-Spiele, aber wir sind nun mal schon im Februar. Daher glauben wir, dass wir in den nächsten Wochen mit dem Kader gut aufgestellt sein werden“, so Kehl.
Für Mané heißt es unterdessen zunächst: Reha und Geduld.