Florian Neuhaus scheint einen schnellen Abschied von Borussia Mönchengladbach derzeit nicht anzustreben. Wie BILD berichtet, will der 29-Jährige trotz seiner schwierigen sportlichen Situation zum Trainingsauftakt am 12. Juli erscheinen und sich der Konkurrenz stellen.
Zuletzt war bekannt geworden, dass die Borussia den Mittelfeldspieler trotz seines noch bis 2027 laufenden Vertrags ablösefrei ziehen lassen würde. Hintergrund sind die fehlende sportliche Perspektive unter Trainer Eugen Polanski sowie das Bestreben der Gladbacher, den Kader zu verkleinern und das Gehaltsbudget zu reduzieren.
Schröder kündigt Gespräche an
Sport-Geschäftsführer Rouven Schröder bestätigte gegenüber BILD indirekt, dass in den kommenden Wochen Gespräche mit mehreren Spielern anstehen, für die ein Vereinswechsel aus Sicht des Klubs sinnvoll wäre.
„Wir werden einige Gespräche mit Spielern und ihren Beratern führen, wo wir der Meinung sind, dass ein Wechsel für alle das Beste wäre. Das ist doch ganz normal. Aber es ist auch klar, dass wir bestehende Verträge respektieren“, erklärte Schröder.
Ob Neuhaus letztlich doch noch einen neuen Verein findet, bleibt damit weiterhin offen. Angesichts seines laufenden und hoch dotierten Vertrags dürfte ein Wechsel allerdings kein Selbstläufer werden. Nach aktuellem Stand deutet vieles darauf hin, dass der Mittelfeldspieler zunächst mit Borussia Mönchengladbach in die Saisonvorbereitung startet.