Franck Honorat
Borussia Mönchengladbach
Honorat liebäugelt mit Abschied aus Gladbach

Thorben Lorenzen

Franck Honorat könnte Borussia Mönchengladbach noch in diesem Sommer verlassen. Wie BILD berichtet, plant der Franzose trotz seines bis 2029 laufenden Vertrags den Abschied vom Niederrhein.

Völlig überraschend käme dieser Schritt nicht. Bereits im März hatte Honorat in einem Interview mit Foot Mercato durchblicken lassen, dass er sich bei einem passenden Angebot einen Wechsel vorstellen könne. Vor allem die Aussicht auf internationalen Fußball reizte den Offensivspieler damals.

Fehlendes Umfeld als Faktor


Bei den Wechselgedanken sollen jedoch nicht nur sportliche Gründe eine Rolle spielen. Dem Boulevardblatt zufolge vermisst Honorat zunehmend sein französischsprachiges Umfeld in Gladbach. Seit seinem Wechsel im Sommer 2023 haben Manu Koné, Alassane Pléa, Jordan Siebatcheu und Mamadou Doucouré den Verein verlassen. Auch Nathan Ngoumou könnte noch gehen.

Besonders der Abschied von Pléa soll Honorat getroffen haben. Die beiden Franzosen harmonierten nicht nur neben dem Platz, sondern auch sportlich. Während Honorat in der Saison 2024/25 noch auf 13 Scorerpunkte in der Bundesliga kam, waren es in der abgelaufenen Spielzeit lediglich acht Torbeteiligungen.

Ein Wechsel dürfte allerdings nicht zum Schnäppchenpreis möglich sein. Obwohl Honorats Marktwert laut dem Portal Transfermarkt mittlerweile auf 7 Millionen Euro gesunken ist, soll Gladbach laut BILD eine Ablöse im zweistelligen Millionenbereich verlangen. Andernfalls würden die Fohlen den Flügelspieler wohl nicht ziehen lassen.

Ob sich ein konkreter Interessent findet, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch, dass das Thema Zukunft bei Honorat in diesem Sommer erneut an Fahrt aufgenommen hat.