Bei Borussia Mönchengladbach stehen die Chancen auf eine Pflichtspiel-Rückkehr von Franck Honorat an diesem Wochenende gut. Nachdem der Franzose zuletzt muskuläre Probleme in der Wade sowie eine individuelle Reha-Phase im Urlaub hinter sich gebracht hat, vermeldet Cheftrainer Eugen Polanski weitere Fortschritte: Der Flügelstürmer ist aktuell beschwerdefrei.
„Wir haben die Pausenzeit so gut genutzt, dass er selbst im Urlaub mit einem Reha-Trainer trainiert hat“, erklärte Polanski auf der Pressekonferenz. Nach dem 30-minütigen Testspiel-Einsatz und dem kontrollierten Einstieg ins Teamtraining wurde die Intensität zuletzt „peu à peu“ gesteigert. Dennoch bleibt der Verein vorsichtig, um kein Risiko bei dem für das Offensivspiel so wichtigen Akteur einzugehen. „Das zeigt seinen Stellenwert“, so der Coach über die behutsame Belastungssteuerung.
Taktische Flexibilität: Honorat als Option für links?
Interessante Einblicke gab Polanski zudem hinsichtlich der taktischen Rolle von Honorat. Im Testspiel wurde der Rechtsfuß auf der linken Seite ausprobiert – eine Variante, die für die Zukunft im Hinterkopf behalten werden kann: „Ich erhoffe mir, dass er mit seinen diagonalen Läufen den Ball auf seinem starken rechten Fuß hat.“ Ziel sei es, die Dynamik des 29-Jährigen noch effektiver zu nutzen, indem er von links nach innen zieht, anstatt nur die klassische „Klatsch-Steil“-Linie auf rechts zu bespielen.
Trotz der positiven Nachrichten und der vollen Trainingsbelastung zum Ende der Woche könnte der Franzose im Heimspiel gegen den FC Augsburg vorerst in einer Joker-Rolle zum Einsatz kommen. Ein Kaltstart in die erste Elf ist nach der rund einmonatigen Pause möglich, aber unsicher.