Giovanni Reyna
1. Bundesliga
Terzić über Reyna: „Gio hat sich nicht gut gefühlt“

Bennet Stark

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Giovanni Reyna stand im Spiel gegen Hertha BSC (1:0) überraschend gar nicht im Kader von Borussia Dortmund. Der verletzungsanfällige, aber zweifellos hochtalentierte Offensivmann hatte am Spieltag zuvor noch einen Kurzeinsatz erhalten. Trainer Edin Terzić erklärte nach dem Spiel die Entscheidung.

Dabei macht er deutlich, dass die Nichtberücksichtigung Reynas für den Kader vielmehr ein Wunsch des Spielers gewesen sei. „Er hat diese Woche eigentlich sehr gut trainiert, aber er hat sich vor dem Spiel einfach nicht mehr gut gefühlt“, beantwortete Terzić auf der Pressekonferenz die Frage eines Medienvertreters.

Der 19-jährige US-Amerikaner ist bei Dortmund aufgrund einiger muskulärer Verletzungen noch nicht in Schwung gekommen. Immer wenn er sich zurückgemeldet hat, folgte gefühlt schon die nächste schwere Blessur. Dies soll in Zukunft vermieden werden, weshalb Reyna individuell aufgebaut werde.

Terzić: „Es macht keinen Sinn, den nächsten Rückschlag zu riskieren. Wir werden ihn weiterhin behutsam aufbauen in der Hoffnung, dass er kommende Woche wieder voll einsteigt. Wir müssen lernen aus der Vergangenheit. Lieber verzichten wir auf ein bis zwei Einsätze, als monatelang auf jemanden zu verzichten.“