Giovanni Reyna ist auf dem Weg, sich wieder in den Trainingsbetrieb von Borussia Mönchengladbach zu integrieren. An einen Einsatz ist aber noch nicht zu denken. Was erschwerend hinzukommt: Der offensive Mittelfeldspieler und das Medizinerteam tappen ein wenig im Dunkeln, woran die wiederholten muskulären Probleme festzumachen sind.
Das Positive vorneweg: Reyna, der seit rund vier Wochen keine Option mehr darstellt, war in dieser Trainingswoche laut Fohlen-Coach Eugen Polanski teilintegriert. Nichtsdestotrotz sei es für einen Kaderplatz „deutlich“ zu früh.
Vergebliche Ursachenforschung
Beim leidgeplagten Reyna ist in diesem Zusammenhang auch die Verletzungshistorie in Betracht zu ziehen. Der US-Amerikaner musste in seiner Karriere schon häufig mit Verletzungsrückschlägen umgehen. „Er war dementsprechend sehr geknickt, als er das letzte Mal das Training abbrechen musste“, verriet Polanski, der bei seinem Schützling „ein bisschen Ratlosigkeit“ im Gesicht erkannte.
Reyna habe sein Schlaf- und Essverhalten optimiert, um gesundheitlich stabiler zu werden, und auf der Suche nach einer Ursache für immer wieder auftretende muskuläre Probleme alles auf den Kopf gestellt. „Aber es ist nicht wirklich etwas herausgekommen.“
Dennoch glaubt Polanski daran, dass sich dieses Engagement in den eigenen Körper irgendwann bezahlt macht. Und in Bezug auf die aktuelle Blessur sei am Muskel zumindest „nichts kaputtgegangen, sodass er relativ zügig ins Training gehen konnte“. Nun gilt es, behutsam an die Rückkehr in den Spielbetrieb herangeführt zu werden.