Hamburger SV
1. Bundesliga
Torunarig­ha-Ei­gen­tor besiegelt HSV-Pleite

Lukas Heyer

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Der Hamburger SV hat im stimmungsvollen Härtetest gegen den Everton FC eine späte 1:2 (0:1)-Niederlage hinnehmen müssen. Vor rund 40.000 Zuschauern konnten die Hanseaten nach den vorangegangenen Tests gegen Rapid Wien (2:3) und den 1. FC Heidenheim (3:1) keinen Sieg einfahren.

Taktisch agierte der HSV zunächst aus einem geordneten Mittelfeldpressing heraus, wobei Albert Grønbæk im zentralen Mittelfeld den deutlich offensiveren Part übernahm. Nach einer weitgehend ereignislosen ersten Hälfte, in der die Gäste durch Merlin Röhl (40.) in Führung gingen, legte Hamburg im zweiten Durchgang den Fokus auf schnelle Vorstöße. Die Mannschaft versuchte immer wieder, den eingewechselten Patson Daka auf die Reise zu schicken.

Die neue Ausrichtung zahlte sich schnell aus: Nach einer sehenswerten Kombination über Grønbæk und Rayan Philippe markierte Daka in der 49. Minute den 1:1-Ausgleich. In der Nachspielzeit nahm das Spiel jedoch eine bittere Wendung, als Jordan Torunarigha bei einem Klärungsversuch in den Ball grätschte und diesen unglücklich zum 1:2-Endstand ins eigene Netz beförderte.

Personell gab es ebenfalls einen Rückschlag zu verzeichnen: Bereits in der 8. Minute musste Nicolás Capaldo das Feld nach einem Foul verlassen. Der Abwehrspieler fasste sich an das rechte Knie und wurde nach kurzer Behandlung durch Shafiq Nandja ersetzt. Im Verlauf der zweiten Halbzeit nahm der HSV weitere Wechsel vor, unter anderem übernahm Bilal Nadir ab der 77. Minute die Position von Grønbæk.

Tore:
0:1 Merlin Röhl (40.)
1:1 Patson Daka (49., Rayan Philippe)
1:2 Jordan Torunarigha (90.+3, Eigentor)