Borussia Mönchengladbach würde Haris Tabaković gern über den Sommer hinaus halten. Der aktuell von der TSG Hoffenheim ausgeliehene Stürmer hat sich mit starken Leistungen und inzwischen neun Ligatoren in 17 Einsätzen zu einer wichtigen Offensivstütze entwickelt – obwohl er ursprünglich nur als Übergangslösung eingeplant war.
Eine Kaufoption ist im Leihvertrag allerdings nicht verankert. Dennoch ist ein fester Wechsel nicht ausgeschlossen. Nach SPORT BILD-Informationen wäre die TSG Hoffenheim grundsätzlich gesprächsbereit, fordert für einen Transfer jedoch rund 5 Millionen Euro – jene Summe, die der Klub selbst inklusive Boni an Hertha BSC gezahlt hatte. In Hoffenheim plant man sportlich nicht mehr mit dem 31-Jährigen, dessen Vertrag dort noch bis 2027 läuft.
Bei den Fohlen ist die Lage komplexer. Zwar genießt Tabaković sportlich hohes Ansehen, finanziell sind die Spielräume jedoch begrenzt. Sportchef Rouven Schröder muss zunächst Kaderplätze und Budget freimachen, zudem spielt die Entwicklung von Tim Kleindienst eine Rolle. Der Nationalstürmer soll nach Knie-OP zeitnah zurückkehren und ist langfristig bis 2029 gebunden.
Klar ist: Tabaković, der zuletzt bereits anklingen ließ, dass er sich „im Verein und in Gladbach sehr, sehr wohl“ fühlt, liefert aktuell verlässliche Soforthilfe, gilt aber nicht als klassische Zukunftsinvestition. Ob es im Sommer dennoch zu einer Einigung kommt, hängt dementsprechend von mehreren sportlichen und wirtschaftlichen Faktoren ab.