Wie es mit Haris Tabaković nach dieser Saison weitergeht, bleibt vorerst offen. Der Stürmer ist aktuell von der TSG Hoffenheim an Borussia Mönchengladbach ausgeliehen und konnte sich mit starken Leistungen durchaus empfehlen.
In bislang 27 Bundesliga-Partien kommt der 31-Jährige auf elf Treffer und ist damit der gefährlichste Offensivspieler im Kader. Dennoch gibt es bislang keine konkreten Gespräche über eine mögliche Weiterbeschäftigung, wie der kicker berichtet. Tabaković selbst bestätigte, dass aktuell noch kein Austausch mit den Verantwortlichen stattgefunden hat.
Komplexe Ausgangslage
Ein Grund dafür ist die vertragliche Konstellation: Die Leihe enthält keine Kaufoption, sodass eine feste Verpflichtung neu verhandelt werden müsste. Gleichzeitig fehlt den Gladbachern derzeit die Planungssicherheit für die kommende Saison.
Sportchef Rouven Schröder machte deutlich, dass vor allem die Ligazugehörigkeit eine zentrale Rolle spielt: „Liga heißt gleichzeitig Budget. Wenn wir endgültig in der (ersten) Liga sind, dann werden Gespräche geführt. Aber natürlich ergebnisoffen.“ Neben den finanziellen Rahmenbedingungen spielen auch die Kaderplanung und die Situation im Sturmzentrum eine Rolle.
Mit Tim Kleindienst steht perspektivisch für die kommende Saison die nominelle Nummer eins wieder zur Verfügung, während auch die Zukunft weiterer Angreifer wie beispielsweise Tomáš Čvančara (an Celtic Glasgow verliehen) noch nicht abschließend geklärt ist. Diese Faktoren erschweren aktuell eine klare Entscheidung in der Personalie Tabaković. „Gerade was die Stürmer angeht, haben wir einige auf der Payroll“, erklärte Schröder.
Damit bleibt die Zukunft von Tabaković vorerst offen. In den verbleibenden Spielen kann der Angreifer jedoch weiter Eigenwerbung betreiben – sei es für eine mögliche feste Verpflichtung oder für eine Zukunft bei einem anderen Klub.