Harry Kane
FC Bayern München
Kompany lässt Kane-Einsatz noch offen

Lukas Heyer

Vor der Bundesliga-Partie beim FC St. Pauli ist noch unklar, ob Top-Stürmer Harry Kane in der Startelf des FC Bayern München stehen wird. Trainer Vincent Kompany will die letzte Trainingseinheit abwarten, bevor er eine Entscheidung trifft. „Ich möchte heute noch die letzte Information im Training bekommen, wie die Jungs sich fühlen“, erklärte der Coach auf der Pressekonferenz.

Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Frische des Kaders, da am Mittwoch das Rückspiel in der Champions League gegen Real Madrid ansteht. Kompany betonte: „Ich möchte morgen eine Mannschaft haben, die genauso die Intensität bringen kann wie gegen Madrid. [...] Ich möchte nicht nur auf die Qualität der Jungs schauen, sondern auch, wie frisch sie sind“.

Bezüglich Kanes physischem Zustand gab es jedoch positive Signale. Obwohl der Engländer im Hinspiel gegen die Königlichen sichtlich kämpfen musste, scheint er die Belastung gut weggesteckt zu haben. „Harry ging es nach dem Spiel gut. Natürlich ist er etwas über die Schmerzgrenze gegangen, aber wichtig ist, dass es am nächsten Tag keine Reaktion gab“, so Kompany.

Kompany setzt auf internen Konkurrenzkampf


Bayerns Coach signalisierte zudem, dass punktuelle Wechsel für ihn zum Saisonalltag gehören und keinen Qualitätsverlust bedeuten. „Wenn wir ein oder zwei Wechsel machen, dann ist das etwas, was wir die ganze Saison schon gemacht haben“, ordnete der Trainer die Situation ein. Ziel sei es, trotz möglicher Rotationen das bisherige Niveau und die Spielweise beizubehalten.

Wer letztlich aufläuft, entscheidet sich kurzfristig. Kompany genießt dabei den internen Konkurrenzkampf: „Das bringt Feuer rein. Das kenne ich aus meiner Karriere: Ich hatte immer viel Konkurrenz auf meiner Position. Das schätze ich sehr, um das Niveau zu steigern“.