Hennes Behrens
1. FC Heidenheim
Pferdekuss stoppt Behrens gegen Gladbach

Lukas Heyer

Hennes Behrens musste beim 2:2-Unentschieden des 1. FC Heidenheim gegen Borussia Mönchengladbach kurz nach der Halbzeit passen. Der Mittelfeldspieler hatte im Verlauf der ersten Hälfte einen Schlag abbekommen und kurz nach der Pause gemerkt, dass es für ihn nicht weitergeht.

„In der Halbzeit habe ich gefragt: Geht es? Er hat klar ja gesagt“, berichtete Trainer Frank Schmidt auf der Pressekonferenz. Trotz des anfänglichen Optimismus stellte sich die Verletzung – laut Schmidt ein „Pferdekuss“ – als zu schmerzhaft für eine Fortsetzung heraus.

„Es ist natürlich nicht optimal gewesen für uns“, so der Coach weiter. Schmidt ordnete die Blessur als muskuläre Verletzung ein, die den Matchplan der Heidenheimer empfindlich störte, da wegen der Blessur ein Wechselfenster aufgegeben wurde.

Personalnot in der Schlussphase


Da neben Behrens auch Mikkel Kaufmann verletzt vom Feld musste, gingen Schmidt in der Endphase die taktischen Optionen aus. „Es hat uns alle Optionen genommen, vielleicht nochmal deutlich besser zu wechseln“, erklärte der Trainer.

Dies habe dazu geführt, dass sich die Mannschaft im zentralen Bereich zum Ende hin nur noch „über das Feld geschleppt“ habe. Ob Behrens für das nächste Spiel gegen den 1. FC Union Berlin wieder zur Verfügung steht, bleibt abzuwarten.