Eintracht Frankfurt muss sich offenbar auf Angebote für Hugo Larsson im kommenden Sommer einstellen. Wie Transferexperte Fabrizio Romano berichtet, haben mehrere Klubs aus der Premier League und La Liga bereits Kontakt zum Management des schwedischen Nationalspielers aufgenommen.
Auch innerhalb des Vereins scheint ein Verkauf kein Tabu zu sein. Laut BILD verfolgt die SGE das Ziel, Larsson an einen europäischen Top-Klub zu veräußern, wobei eine Ablöse im Bereich von 50 bis 60 Millionen Euro angestrebt wird.
Diese grundsätzliche Tendenz deckt sich mit Informationen von Absolut Eintracht, wonach der Klub offen für einen Verkauf ist, sollte ein entsprechendes Angebot eingehen. Bereits im vergangenen Sommer gab es Interesse – unter anderem vom saudischen Klub Al-Ittihad FC – ein konkretes Angebot lag jedoch nicht vor. Larsson entschied sich damals gemeinsam mit dem Verein für einen Verbleib.
Zentrale Rolle im Aufbau gefragt
Seit seinem Wechsel 2023 vom Malmö FF für rund 9 Millionen Euro ist der 21-Jährige fester Bestandteil der Frankfurter Mannschaft. 114 Pflichtspiele und 16 Torbeteiligungen sowie regelmäßige Einsätze im internationalen Wettbewerb unterstreichen seine Bedeutung.
Unter Trainer Albert Riera wird Larsson aktuell vor allem als Sechser eingesetzt, der im Spielaufbau Struktur geben und das Spiel antreiben soll. Genau in dieser Rolle zeigt sich bislang, dass er die Erwartungen nur phasenweise erfüllen kann. Als konstanter Taktgeber im Aufbau, der das Spiel lenkt und prägt, tritt Larsson noch nicht regelmäßig in Erscheinung.
Vertraglich ist die Ausgangslage klar: Larsson steht noch bis 2029 bei der Eintracht unter Vertrag, wodurch der Klub die Kontrolle über einen möglichen Transfer behält. Entscheidend wird sein, ob im Sommer Angebote in der gewünschten Größenordnung eingehen.