Ísak Jóhannesson präsentiert sich beim 1. FC Köln aktuell in starker Verfassung. Der zentrale Mittelfeldspieler gehört in den entscheidenden Saisonwochen zu den formstärkeren Akteuren und konnte zuletzt beim 3:1-Erfolg gegen den SV Werder Bremen erneut überzeugen.
Der 23-Jährige zeigte eine seiner besten Saisonleistungen. Auch wenn ihm ein eigener Treffer verwehrt blieb, war er maßgeblich am Offensivspiel beteiligt: Zunächst leitete er mit einem klugen Pass die Szene zum Elfmeter ein. In der Nachspielzeit schien er dann selbst zu treffen, als er den Ball aus spitzem Winkel aufs Tor brachte – doch Werders Keeper Mio Backhaus lenkte die Kugel ins eigene Netz, sodass der Treffer als Eigentor gewertet wurde. Immerhin wurde Jóhannesson dadurch eine Vorlage gutgeschrieben.
Wichtige Rolle im Kölner Spiel
Jóhannesson bringt derzeit genau die Qualitäten ein, die im Kölner Spiel gefragt sind. Mit vier Torschussvorlagen stellte er gegen Bremen den Bestwert im Team auf, zudem spulte er mit über zwölf Kilometern die größte Laufdistanz aller Spieler ab.
Seine Rolle sieht der Isländer dabei klar definiert: „Ich will der Mannschaft helfen, mit Pässen, meiner Laufarbeit und Zweikämpfen.“ Im Vordergrund steht für ihn weniger der eigene Abschluss, sondern das Kreieren von Chancen für seine Mitspieler.
Profiteur des Trainerwechsels
Nach einer wechselhaften Saison scheint Jóhannesson nun auch vom Trainerwechsel zu profitieren. Unter René Wagner fühlt sich der Mittelfeldakteur sichtlich wohl und lobt den Coach: „Er macht einen unglaublichen Job.“
Die veränderte taktische Rolle – etwas offensiver ausgerichtet – kommt dem 23-Jährigen entgegen. So gelingt es ihm aktuell besser, seine Stärken im Spiel nach vorne einzubringen.
Vieles deutet darauf hin, dass Jóhannesson im Saisonendspurt eine wichtige Rolle beim 1. FC Köln einnehmen wird.