Ísak Jóhannesson fand sich am Sonntag beim 2:2 des 1. FC Köln bei Eintracht Frankfurt zunächst auf der Bank wieder – eine Entscheidung, die Trainer René Wagner im Anschluss nachvollziehbar begründete.
Für den Isländer begann Denis Huseinbašić in der Startformation, Jóhannesson wurde im Laufe der Begegnung eingewechselt. Ausschlaggebend war laut Wagner vor allem die Belastung durch die Länderspielreise: „Isak hatte einfach eine lange Reise. Er war in Kanada und die Bedingungen waren wohl recht schwer.“
Huseinbašić hat sich Chance verdient
Der Coach erklärte weiter, dass man dem 23-Jährigen bewusst die Jokerrolle zugedacht habe: „Wir wollten ihm die Einwechslung geben, weil wir einfach nicht geglaubt haben, dass er von Beginn an die volle Energie haben kann.“
Zugleich sprach Wagner Huseinbašić ein klares Lob aus: „Denis hat super trainiert die letzten zwei Wochen und hat sich die Chance verdient.“ Die Startelfentscheidung sei daher folgerichtig gewesen.
Für das kommende Heimspiel gegen den SV Werder Bremen (Sonntag, 15:30 Uhr) dürfte Jóhannesson nach überstandenen Reisestrapazen jedoch wieder eine größere Rolle spielen – auch ein Platz in der Anfangsformation ist dann wieder wahrscheinlich.