Nach dem 2:2 gegen den 1. FC Heidenheim hat sich Trainer Lukas Kwasniok auf der Pressekonferenz anerkennend über Winterneuzugang Jahmai Simpson-Pusey geäußert. Der 20-Jährige feierte dabei sein Debüt in der Bundesliga und hinterließ direkt einen guten Eindruck.
Kwasniok sprach von einem „Überraschungsei“ und schilderte die kurzfristige Entscheidungsfindung: „Es war ein langes Hin und Her, eine kurze Nacht im Trainerteam“, so der Coach, der nach dem Ausfall von Dominique Heintz letztlich zwischen Cenk Özkacar und Simpson-Pusey abwog – und sich rückblickend bestätigt sah.
Besonders hob Kwasniok die Umstände hervor: ein halbes Jahr ohne Spielpraxis, nur eine Partie als Rechtsverteidiger bei Celtic, erst drei Trainingseinheiten mit der Mannschaft, dazu sprachliche Barrieren. „Dann hier so aufzudribbeln, das ist schon aller Bonneur und zeigt sein Potenzial“, betonte der Trainer.
Gleichzeitig bremste Kwasniok mögliche Erwartungen. Es sei „jetzt ein Spiel“ gewesen, er hoffe jedoch, „dass es der Beginn einer guten Reise für ihn hier beim 1. FC Köln sein kann“. Schon am Mittwoch im Heimspiel gegen den FC Bayern München (20:30 Uhr) wird der Engländer in der personell dezimierten Defensive erneut gefordert sein.