Beim 1. FC Köln sorgte Jakub Kamiński beim 1:3 gegen den FC Bayern München für eine taktische Besonderheit. Der 23-Jährige agierte nicht wie gewohnt auf dem Flügel, sondern übernahm eine Rolle im zentralen Bereich auf der Sechs.
Cheftrainer Lukas Kwasniok erklärte im Anschluss, dass diese Maßnahme aus der Gesamtkonstellation heraus entstanden sei. Wenn andere Akteure wie Said El Mala von Beginn an in bestimmte Zonen rücken müssten, brauche es flexible Lösungen – und genau hier komme Kamiński ins Spiel. Der Pole sei „unfassbar spielintelligent“ und habe die Aufgabe erfüllt, situativ Räume zu schließen, und zugleich gegnerische Bewegungen aus dem Halbraum zu unterbinden.
Gerade gegen die Bayern sei es wichtig gewesen, Spieler wie Michael Olise in bestimmten Momenten am Eindringen ins Zentrum zu hindern. Diese Aufgabe habe Kamiński zuverlässig übernommen. Kwasniok hob dabei hervor, dass der 23-Jährige grundsätzlich vielseitig einsetzbar sei und unabhängig von der Position Leistung bringe.
Entsprechend ließ der Coach durchblicken, dass dieses Experiment kein einmaliger Ausflug gewesen sein muss. Kamiński könne „überall spielen und ist überall gut“ – die Rolle im Zentrum sei daher durchaus ein Modell für die Zukunft.