Endlich wieder über die volle Distanz für den FC Bayern München im Einsatz und endlich das erste Saisontor in der Bundesliga: Dieser Spieltag dürfte Balsam auf die Seele von Jamal Musiala gewesen sein. Sein Trainer Vincent Kompany wird jedoch nicht müde, auf die spezielle Situation des Technikers hinzuweisen.
Musiala hatte das zweite Halbjahr 2025 wegen einer schweren Wadenbeinverletzung verpasst und sich auch in 2026 noch behutsam herantasten müssen. „Ich bleibe noch sehr ruhig mit Jamal“, betonte Kompany nach dem 4:1-Sieg gegen Gladbach, bei dem Musiala erstmals wieder von An- bis Abpfiff auf dem Feld stand. Es war das nächste Positiverlebnis, „aber ich schütze ihn trotzdem noch“.
Kompany hat die Bilder der bei der Klub-WM erlittenen schlimmen Verletzung nicht aus seiner Erinnerung gestrichen. „Wir bleiben immer im Austausch mit Jamal, damit wir 100 Prozent sicher sind, dass wir die richtige Entscheidung treffen.“
Kompany scheint den offensiven Mittelfeldspieler noch nicht da angekommen zu sehen, wo er vor seiner Verletzung stand. Die Überzeugung, dass er „irgendwann sein allerbestes Niveau“ erreichen wird, ist aber da. Und „vielleicht sogar noch mehr“, stellte Münchens Trainer in Aussicht, denn durch den Rückschlag habe Musiala körperlich eine Weiterentwicklung erfahren.
Jamal Musiala
FC Bayern München
Kompany lässt Musiala weiterhin im Schutz-Modus
Kristian Dordevic