Jean-Mattéo Bahoya
Eintracht Frankfurt
Al-Hilal prüft Baho­ya-Transfer

LigaInsider

Jean-Mattéo Bahoya ist beim Al-Hilal Saudi Club in den Fokus geraten. Wie Transfer-Experte Sacha Tavolieri berichtet, hat der Tabellenführer der Saudi Pro League über Vermittler Gespräche mit Eintracht Frankfurt geführt, um die Möglichkeiten eines Winter-Transfers auszuloten.

Demnach soll der saudi-arabische Klub bereits ein erstes Angebot in Höhe von 20 Millionen Euro abgegeben haben, das von der SGE abgelehnt wurde. Frankfurt bewertet den 20-jährigen Flügelspieler offenbar höher und erwartet laut Tavolieri derzeit eine Ablöse zwischen 30 und 35 Millionen Euro.

Al-Hilal sieht Bahoya demnach als eine von mehreren Optionen für die Flügelpositionen und hat sich zunächst umfassend informiert, ob ein Wechsel in diesem Transferfenster realisierbar ist. Konkrete Fortschritte in den Gesprächen gibt es bislang jedoch nicht.

Deutlich gesunkene Preisvorstellungen


Bemerkenswert ist die Entwicklung der Ablöseforderung für Bahoya. Zu Saisonbeginn war in mehreren Medienberichten von einem internen Preisschild in Höhe von 70 bis 80 Millionen Euro die Rede, zudem lag bei der Eintracht im September nach Informationen von Absolut Fußball eine Offerte aus Saudi-Arabien über rund 70 Millionen Euro vor, die abgelehnt wurde. Inzwischen scheint die potenzielle Ablöse jedoch deutlich gesunken zu sein, die aktuellen Vorstellungen zwischen 30 und 35 Millionen Euro liegen spürbar unter den damaligen Einschätzungen.

Sportlich lief es für Bahoya zuletzt nicht optimal. In der laufenden Saison kommt der Franzose auf 26 Pflichtspieleinsätze mit drei Toren und einer Vorlage, stand in den vergangenen neun Partien jedoch nur einmal in der Startelf. Dennoch gilt der Offensivspieler weiterhin als großes Entwicklungstalent. Im März 2025 stellte er mit 37,16 km/h einen neuen Sprint-Rekord in der Bundesliga auf.

Bahoya war im Sommer 2024 für rund 8 Millionen Euro vom Angers SCO nach Frankfurt gewechselt und ist noch bis 2029 an den Klub gebunden. Ob sich die Gespräche mit Al Hilal in den kommenden Tagen intensivieren, bleibt abzuwarten.