Vor dem Duell gegen den FC St. Pauli hat Frankfurt-Coach Albert Riera Offensivjuwel Jean-Mattéo Bahoya ein Sonderlob ausgesprochen. Der junge Franzose überzeugt derzeit nicht nur durch seine technischen Fähigkeiten, sondern vor allem durch seine vorbildliche Defensivarbeit und Teammentalität.
„Ich kann einen Spieler sehen, der nicht nur gut am Ball ist, sondern auch enormen Aufwand betreibt“, erklärte Riera in der Medienrunde vor dem Spiel. Besonders die Arbeit gegen den Ball steht beim Spanier hoch im Kurs. Bahoya setzt die strengen Pressing-Vorgaben des Trainers dabei perfekt um: „Wenn wir den Ball verlieren, wollen wir ihn so schnell wie möglich zurückerobern. Es darf nur ein Pass des Gegners gespielt werden, ehe wir ins Pressing gehen. Und wenn er den Ball nicht hat, macht er einfach einen fantastischen Job.“
Selbstbewusstsein als Treibstoff
Riera betonte, dass junge Spieler wie Bahoya vor allem emotionale Unterstützung benötigen, um ihr Potenzial in der Bundesliga abrufen zu können. „Das Erste, was diese Spieler brauchen, ist Selbstbewusstsein. Das ist, was ich ihm gegeben habe – und davon sehr viel“, so der Coach. Das Vertrauen zahlt der Flügelspieler aktuell mit Leistung, die nicht nur über Scorerpunkte kommt, zurück: „Er gibt uns, was wir brauchen.“
Dass Bahoya trotz seines Alters bereits die nötige Reife für das intensive Umschaltspiel der Eintracht besitzt, macht ihn für Riera zu einem „fantastischen Teamplayer“. Durch den hohen Standard, den der Trainer defensiv einfordert, hat sich Bahoya durch seine fleißige Spielweise aktuell einen deutlichen Vorsprung im internen Konkurrenzkampf erarbeitet. Unter Riera spielte der schnelle Flügelflitzer die letzten drei Partien über die vollen 90 Minuten.