Jean-Philippe Gbamin
1. Bundesliga
Erwartungen in Mainz erfüllt

Felix

© imago images

Eine Verschnaufpause für Dauerläufer Jean-Philippe Gbamin hätte 05-Trainer Martin Schmidt im Normalfall nicht für das Spiel gegen Meister Bayern München (heute, 20:30 Uhr) vorgesehen – der 21-Jährige hat seinem Übungsleiter diese Entscheidung jedoch mit seiner Gelb-Roten Karte am vergangenen Wochenende abgenommen.

"Nichtsdestotrotz kommt das nicht zur Unzeit für ihn", konstatierte Schmidt gestern vor dem Hintergrund, dass Gbamin nicht nur bei den Mainzern seit dem sechsten Spieltag wettbewerbsübergreifend ununterbrochen in der Startelf stand (und nur dreimal vorzeitig ausgewechselt wurde), sondern zusätzlich bei der U21-Nationalmannschaft in der vergangenen Länderspielpause über die volle Distanz gefragt war.

Man habe in den letzten drei, vier Partien beobachten können, "dass die Passgenauigkeit, die Konzentration irgendwann ein bisschen nachgelassen hat". Ursächlich dafür sei eben ein Mangel an Frische.

An der generellen Qualität des Neuzugangs aus Lens lässt der Schweizer dagegen keinen Zweifel. Schmidt findet, "dass der Kerl wirklich sehr gut reingekommen ist" und "sehr viel mitgebracht hat, was wir eigentlich brauchten da im Zentrum und was wir von ihm erhofft haben". Gbamin sei zweikampf- und laufstark, spiele genaue Pässe und verfüge über eine Topfitness. Dank dieser Attribute habe er sich bei den Rheinhessen "im Zentrum festgespielt".