Jean-Philippe Gbamin
1. Bundesliga
Gespräche nach dem Saisonende

Max Hendriks

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Für den FSV Mainz 05 steht am heutigen Montag erneut eine immens bedeutsame Partie an. Beim Heimspiel gegen den SC Freiburg kann man die Teams auf den direkten Abstiegsplätzen auf acht Punkte Abstand distanzieren und punktetechnisch zum rettenden Ufer mit Wolfsburg und Freiburg aufschließen.

Ein wichtiger Spieler dabei könnte nicht zuletzt wegen des personellen Engpasses in der Defensive Jean-Philippe Gbamin werden – ob der Ivorer allerdings auch noch nächste Saison im Dress der Nullfünfer aufläuft, ist ungewiss.

Zwar betonte Sportchef Rouven Schröder zuletzt, dass der 22-Jährige für Interessenten richtig teuer werden würde, doch ein Wechsel scheint auch ohne Ausstiegsklausel nicht unrealistisch.

Gbamin selbst spricht von einer klaren Priorität: "Erst müssen wir den Klassenverbleib schaffen, dann sprechen wir über persönliche Situationen", erklärt er laut "kicker". Man werde "am Ende der Saison die Möglichkeiten abwägen und dann die richtige Entscheidung treffen", so der Defensivakteur.

Nach Informationen des Fachmagazins gehe die Tendenz aber deutlich in Richtung Abschied – unabhängig vom Ligaverbleib der Mainzer. Gbamin sehe sich bereit, den nächsten Schritt in seiner Entwicklung zu gehen.

Steht auch ein Engagement bei einem anderen Bundesligaklub zur Debatte? Gbamin: "Natürlich kann auch das ein weiterer Schritt sein, aber ich glaube, es wäre nicht schön, gegen den Ex-Verein, also Mainz 05, spielen zu müssen."