Die Zukunft von Jens Stage bei SV Werder Bremen bleibt weiterhin offen. Nach der 0:2-Niederlage gegen Borussia Dortmund äußerte sich Trainer Daniel Thioune auf der Pressekonferenz ausführlich zur Bedeutung des dänischen Mittelfeldspielers – und machte dabei keinen Hehl daraus, dass er auch in der kommenden Saison weiter mit Stage arbeiten möchte.
„Jens Stage war sicherlich die Lebensversicherung in dieser Saison, aufgrund der vielen Tore, die er geschossen hat, aufgrund der Art und Weise, wie er diese Mannschaft geführt hat“, erklärte Thioune. Gleichzeitig betonte der Coach allerdings auch, dass Werder künftig unabhängiger vom 29-Jährigen werden müsse: „Es ist wichtig, dass man nicht diese Abhängigkeit von Jens hat, die man in dieser Saison hatte.“
Thioune sprach zudem offen darüber, dass die Bremer Verantwortlichen aktiv um einen Verbleib des Dänen werben müssten. „Es ist auch sehr wichtig, dass ein Spieler wie Jens sich klar committet zu uns“, sagte der Trainer. Man müsse Stage Perspektiven für die kommende Spielzeit aufzeigen: „Wir müssen ein bisschen dafür werben, dass Jens sich für uns entscheidet.“
Trotz der offenen Zukunftsfrage geht Thioune aktuell davon aus, dass Stage zum Trainingsauftakt weiter Teil des Kaders sein wird: „Grundsätzlich gehe ich bei allen, die Vertrag haben, jetzt davon aus, dass sie am ersten Juli hier stehen.“
Stage hält sich Zukunft offen
Auch Stage selbst äußerte sich zu seiner Situation – und ließ einen möglichen Sommerwechsel offen. „Ich muss schauen, was im Sommer passiert, werde das mit meiner Familie und mit meinem Berater besprechen. Ich bin hier glücklich, aber im Fußball weiß man nie. Es ist nichts ausgeschlossen“, erklärte der Mittelfeldspieler.
Für einen langfristigen Verbleib in Bremen spiele vor allem die sportliche Entwicklung des Klubs eine entscheidende Rolle. „Für mich ist wichtig, dass der Verein in die richtige Richtung geht. Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder wechsle ich zu einem neuen Verein oder ich bleibe für viele Jahre noch hier“, so Stage.